Bindungsstile im Erwachsenenalter

29. November 2019 - 30. November 2019

Bindungsstile im Erwachsenenalter

149,00

Unserer biografisch angeeigneten Bindungsmuster haben einen Einfluss auf unser berufliches und privates Leben. Je nach Qualität der Beziehungserfahrung entwickeln wir unterschiedliche Bindungsmuster.

Beschreibung

Bindung und Bindungsstile

Die Bindungstheorie und die unterschiedlichen Bindungsstile haben in den vergangen 30 Jahren eine rassante Entwicklung genommen. Angefangen mit John Bowlby bis hin zu aktuellen Bindungstheoretikern unter ihnen Karl-Heinz Brisch oder Peter Fonagy

Unserer biografisch angeeigneten Bindungsmuster haben einen gewissen Einfluss auf unser berufliches und privates Leben. Ob im Berufsalltag mit Kollegen, Mitarbeitern und Vorgesetzten oder in der Familie und in der Paarbeziehung. Bindungsmuster beeinflussen das vielfältige Geflecht unserer Beziehung und unseres aktuellen Beziehungssystems.

Es lohnt sich aus unserer Sicht, sich auf die eigene Bindungs-Reise zu begeben und seine Bindungsmuster zu verstehen, zu reflektieren und gegebenenfalls neue Bindungsstile zu entwickeln.

Im Workshop geht es darum, mein Verhalten in Beziehungen zu verstehen, die Bindungsmuster zu erkennen und Interventionsmöglichkeiten zu erarbeiten.

Gerade in herausfordernden Lebenssituationen und unter Stress treten die „alten Bekannten“ wieder zu Tage und führen zu noch mehr Konflikten und Beziehungsstörungen.

Unsere ersten Beziehungs- und Bindungserfahrungen machen wir mit denen die uns die ersten Jahre begleitet haben. Je nach Qualität der Beziehungserfahrung entwickeln wir danach unterschiedliche Bindungsmuster. (Sicheres Bindungsverhalten, Unsicher-vermeidendes Bindungsverhalten, Unsicher-ambivalentes Bindungsverhalten und desorganisiertes Bindungsverhalten)

Im Workshop werden diese vier Bindungsmuster vorgestellt und es wird deutlich gemacht, dass wir in herausfordernden Situationen, vor allem unter Stress, oft keine andere Möglichkeit sehen, als unser gelerntes Konzept bzw. Arbeitsmodell abzurufen und zu aktivieren.

Im weiteren wird darauf eingegangen, welche Optionen und Interventionsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Die Bindungsforschung geht davon aus, dass durch korrigierende Beziehungserfahrungen, Bindungsmuster sich verändern können. Gleichzeitig beschreiben wir, was möglich ist und wo es auch Grenzen gibt.

Zielgruppe
Alle Interessierten und diejenigen die mit Menschen zusammenarbeiten und in Beziehungen leben oder auch nicht mehr in einer Beziehung leben.

Ort: Hamburg