Systemisch-Transaktions Analytische Trauma-Kompetenz Hamburg

23. September 2022 - 12. November 2022

Systemisch-Transaktions Analytische Trauma-Kompetenz Hamburg

590,00

Ein Trauma impliziert eine der stärksten Veränderungen, die ein System erleben kann. Die Folgen von Traumata zeigen sich in einer Fülle von unspezifischen Symptomen. (Konzentrationsschwäche, Dissoziation, Schlafstörungen, Suchtmittelmissbrauch, mangelnde Affekt- und Selbstregulation, Bindungs- und Beziehungsschwierigkeiten, depressive Verstimmung u.v.m.). Sogenannte Traumafolgestörungen beeinflussen massiv die Interaktions-, Kommunikations- und Stressbelastungsmuster. Die Weiterbildung vermittelt grundlegende Kenntnisse aus der Psychotraumatologie, der Neurobiologie, der Bindungs- und Traumaforschung sowie der Traumapädagogik.

Kategorie:

Beschreibung

Trauma-Bewusste und Trauma-Sensible Beratung

Als pädagogische / therapeutische Fachkraft einer Einrichtung / Institution oder als Freiberufler*In in eigener Praxis, haben Sie immer wieder mit Menschen zu tun, deren Arbeits- und Veränderungsprozess nur zäh oder gar nicht vorankommen. Ein Grund dafür kann in traumatischen Lebenserfahrungen der Klienten liegen.

Traumatische Lebenserfahrungen

Psychische und körperliche Vernachlässigung, körperliche Gewalt, emotional instabile Bindungserfahrungen, Schamgrenzen die überschritten und verletzt wurden, existenziell bedrohliche Erkrankungen, ein Unfall oder auch der frühe Verlust von Familienangehörigen prägen die Landkarte bzw. den Bezugsrahmen einiger Klienten.

Traumafolgestörung und Bindungs- und Beziehungsschwierigkeiten

Ein Trauma impliziert eine der stärksten Veränderungen, die ein System erleben kann. Die Folgen von Traumata zeigen sich in einer Fülle von unspezifischen Symptomen.

(Konzentrationsschwäche, Dissoziation, Schlafstörungen, Suchtmittelmissbrauch, mangelnde Affekt- und Selbstregulation, Bindungs- und Beziehungsschwierigkeiten, depressive Verstimmung u.v.m.). Sogenannte Traumafolgestörungen beeinflussen massiv die Interaktions-, Kommunikations- und Stressbelastungsmuster.

Traumaspuren nicht offensichtlich – Symptome, Reaktionen, Trigger erkennen

Im Rahmen von pädagogischen oder therapeutischen Prozessen ist der Zusammenhang zwischen gezeigtem Verhalten bzw. spezifischen Fragestellungen und Tramata nicht immer direkt erkennbar oder offensichtlich. Im Kontext solcher Prozesse macht es aus unserer langjährigen Beratungs- und Ausbildungserfahrungen Sinn, dass qualifizierte Fachkräfte über die Folgen von Traumatisierungen ausreichend Wissen und Bewusstheit haben, damit Symptome, Reaktionen, Trigger rechtzeitig erkannt werden.

Durch ein Erkennen solcher Überlebensmuster kann es der Fachkraft möglich sein, dem Kind, dem Jugendlichen oder dem Erwachsenem, mit Traumasensiblen und mit spezifischen Interventionen Stabilisierung anzubieten.

Ein Systemisch-Transaktionsanalytischer Blick auf Trauma und Trauma-Theorien

Die Weiterbildung vermittelt grundlegende Kenntnisse aus der Psychotraumatologie, der Neurobiologie, der Bindungs- und Traumaforschung sowie der Traumapädagogik. Sie ist systemisch orientiert und beschäftigt sich mit professionellen Handlungsoptionen sowie pädagogischen Prozessen in der Arbeit mit traumatisierten Menschen und deren Lebensbezügen. Sie vermittelt Wissen sowie Methoden und erweitert die Reflexionsfähigkeit für den Umgang mit komplexen Situationen im beruflichen Alltag. Durch die Weiterbildung (2 x 2 Tage) können Sie Ihre Klienten professionell unterstützen, informieren, stabilisieren und Orientierung gebend zur Seite stehen.

Modul I

Sie lernen die Unterschiede der verschiedenen Traumata, als auch die einfachen und komplexen Traumafolgestörungen. Anzeichen und Signale von Traumata und deren neurophysiologischen Zusammenhänge werden Sie erkennen und vermitteln können.

Neurologische Aspekte werden aufgezeigt und ressourcenorientierte Prozesse im Umgang mit Traumafolgestörungen ausgearbeitet. Eigenen Grenzen und Möglichkeiten werden ausgelotet. Daneben vermittelt die Weiterbildung Skills für einen ressourcenorientierten Umgang und unterstützt Sie als Fachkraft mit den Herausforderungen von Traumafolgestörungen umzugehen.

 

Modul II

Im zweiten Block werden die Methodenkompetenzen vertieft und der Blick auf die Beziehungsarbeit mit dem Gegenüber gerichtet. Wir bieten Ihnen an, Ihre eigenen Gefühle, Gedanken und Betroffenheit zu reflektieren.

Im Weiteren soll eine Bewusstheit über Formen und Ausprägungen von Dissoziationen vermittelt, und Stabilisierungstechniken erlernt werden. Um Erschöpfung, Sekundärtraumatisierung, Mitgefühls- und Empathie-Ermüdung zu verhindern, lernen Sie Grenzen zu erkennen und sich selbst zu regulieren.

Leitung:  Peter Bremicker

 

Trauma-Kompetenz

Modul I  23./24. September 2022

Modul II 11./12. November 2022

 

Teilnehmerzahl: 12 pro Weiterbildungsgang

Arbeitszeit: 9:00 – 12:30 und 14:00 – 18:00

Arbeitsort: Hamburg Fischmark

Weiterbildungskosten: 590,- Euro zzgl. MwSt.

Peter Bremicker, Jahrgang 1971, Vater von drei Kindern, lebt in einem Elbvorort von Hamburg und arbeitet leidenschaftlich gerne mit Menschen. Er leitet ein Ausbildungsinstitut für Systemische Transaktionsanalyse in Süddeutschland und Hamburg/Lübeck. Nach einem Theologiestudium und sieben Jahren Tätigkeit im kirchlich-sozialen Umfeld ist er seit 2007 freiberuflich in eigener Praxis als Berater, Supervisor, Coach und Lehrtrainer für Transaktionsanalyse in Deutschland und der Schweiz tätig. Schwerpunkt seiner Arbeit u.a Traumapädagogik und Traumafachberatung, Mit seiner Frau Melanie entwickelte er den Podcast „Beziehung – das Wagnis von Nähe“ und gemeinsam bieten Sie in Hamburg im Rahmen von www.ressourcenfundus.com Paartherapie und Paarberatung an.