Erschöpfung & Burnout – Wege aus dem Dilemma

Erschöpfung & Burnout – Wege aus dem Dilemma

Erschöpfung & Burnout – Wege aus dem Dilemma

Arbeiten bis zum Umfallen?
Wie entkomme ich Erschöpfung & Burnout

Burnout ist auch das Krankheitsbild der Kommunikationsgesellschaft
Miriam Meckel, Kommunikationswissenschaftlerin

Die sich rasch verbreitende Digitalisierung in den vergangen Jahren und damit verbundene neue Art der Kommunikation innerhalb von virtuellen Welten und Räumen, führt zu einer Beschleunigung der Kommunikation. Dass das nicht spurlos an uns vorbeigeht zeigen die aktuellen Zahlen aus unterschiedlichen Studien die sich mit dem Thema Erschöpfung und Burnout auseinander setzen. Das ist eine Seite durch die man Zusammenhänge zwischen Burnout und Erschöpfung herstellen kann. Die rasante und schnelle Kommunikationswelt. Wie sieht es aber in Bereichen aus, jenseits technischer und digitaler Kommunikation?

Wie sieht es in den Bereichen aus, in denen vor allem Emotionen und Gefühle und damit verbundene intensive zwischenmenschliche Interaktionen einen großen Raum einnehmen. Ich meine Soziale Berufe. Ob Sozialarbeiter, Psychologen, Erzieher, Pflegepersonal oder Mitarbeiter im Gesundheitswesen – sie alle arbeiten unter Bedingungen, die im Vergleich zu anderen Arbeitsbereichen, zusätzliche Stressanfälligkeiten beinhalten.

Wege aus dem Kollaps

„Im Gegensatz zu Dingen kann man Menschen nicht einfach liegen lassen. Selbst wenn man nicht mehr will und nicht mehr kann, warten auf der anderen Seite Menschen, die gepflegt, therapiert, unterrichtet oder betreut werden müssen. Hier auf die Signale des eigenen Körpers zu hören und sich zurückzunehmen ist in vielen Fällen schier unmöglich.“ (Burnout Fachberatung)

„Sozialarbeitende“ sehen sich häufig komplexen emotionalen Herausforderungen ausgesetzt. Situationen die nicht leicht zu verdauen und schon gar nicht leicht zu verarbeiten sind. Die ständige Verantwortung für andere Menschen und die ständige Forderung nach Problemlösungen für komplexe – menschliche – Probleme lässt den Mitarbeiter über seine Grenzen gehen. Hinzu kommen Überstunden, Schichtdienste und wenig Pausen zwischen durch. Dies alles belastet die eigene Psyche.

Anselm Grün schrieb einmal: „Nur wer gut bei sich selbst sein kann, kann auch gut für andere da sein.“

Nun haben sich viele gerade bewusst diese Arbeitsbereiche ausgesucht und einen herausfordernden Beruf gewählt. Häufig stecken dahinter Ideale und ein hoher Anspruch an sich selbst. Viele in „Helfenden Berufen“ willen etwas bewirken, Lebens verbessern. Gerade Berufseinsteiger sind hier schnell mal an die Wand gefahren. Ein realistisches Bild sollte entwickelt werden in Bezug auf Erwartungen, um Enttäuschungen und zusätzliche Belastungen zu reduzieren.

Erste Schritte könnten sein:

  • Arbeitsbelastung verhandeln und Neuausrichten
  • Priorisieren und Auswählen
  • Misserfolge nicht persönlich nehmen und Distanz halten
  • Minipausen und Meditation
  • Private Beziehungen stärken – fördert die persönliche Wertschätzung
  • Eigene Persönlichkeit kennen, vor allem Stärken und Schwächen

Und wem das nicht genügt und dringend einen Sparringpartner benötigt, um wieder herunter zu fahren, den laden wir ein zu einem Besuch auf unserer Website oder zu einem persönlichen Gespräch in unserer Beratungspraxis.

 

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